Aussehen
Ausgabe
Bisher hat Kara gehandelt, aber nichts gesagt. Mit print() schreibt ein Programm etwas hin:
python
print("Autsch, ein Baum!")Die Ausgabe erscheint nicht auf der Wiese, sondern in einem eigenen Bereich daneben. Das ist bewusst getrennt: Die Wiese zeigt, was Kara tut, die Ausgabe zeigt, was das Programm denkt.
Text gehört dabei in Anführungszeichen, Zahlen nicht. Und das ist kein Schönheitsfehler, sondern ein echter Unterschied:
python
print(7 * 6) # 42
print("7 * 6") # 7 * 6In der ersten Zeile rechnet Python. In der zweiten sieht es nur Buchstaben und schreibt sie ab.
Ausgabe
print() schreibt einen Wert in den Ausgabebereich. Was in Anführungszeichen steht, ist Text und wird unverändert ausgegeben. Alles andere rechnet Python vorher aus.
Was Kara sieht
Karas Sensoren geben keinen Text zurück und keine Zahl, sondern eine Antwort auf eine Ja-Nein-Frage. Python nennt diese beiden Antworten True und False — wahr und falsch.
python
print(onBerry())Das ergibt entweder True oder False, je nachdem, worauf Kara gerade sitzt. Diese beiden Werte sind der Stoff, aus dem die nächste Seite gemacht ist: Eine Entscheidung ist nichts anderes als die Frage „ist das hier True?".
Aufgabe
Aufgabe
Wozu das gut ist
print() ist das wichtigste Werkzeug beim Fehlersuchen. Ein Programm, das nicht das tut, was du wolltest, verrät dir nicht von selbst, wo es abgebogen ist. Ein print() an der richtigen Stelle schon.
Genauso gut ist der Einzelschritt neben dem Startknopf: Damit läuft immer nur eine Zeile, und du siehst nebenan, was sich dabei ändert. Beides zusammen ersetzt fast jedes Rätselraten.
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Aufgabe
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