Aussehen
Befehle
Ein Programm ist zuerst einmal eine Liste. Eine Anweisung je Zeile, und Python arbeitet sie von oben nach unten ab — so stur, wie es klingt.
python
move()
move()
move()Kara macht hier drei Schritte. Nicht drei gleichzeitig, sondern einen, dann den nächsten, dann den dritten. Diese Reihenfolge heißt Sequenz, und sie ist die erste der algorithmischen Grundstrukturen.
Anweisung
Eine Anweisung ist ein einzelner Auftrag an den Rechner. Die runden Klammern hinter move gehören dazu: Sie zeigen, dass hier etwas getan wird und nicht nur ein Name dasteht.
Aufgabe
Blaubeeren ablegen und aufheben
Laufen ist nicht alles. putBerry() legt eine Blaubeere auf Karas Feld, removeBerry() hebt eine auf.
Wichtig ist dabei, wann Kara das tut. Sie legt die Beere immer auf das Feld, auf dem sie gerade steht — nicht davor und nicht dahinter. Ob du also erst gehst und dann legst oder erst legst und dann gehst, macht einen sichtbaren Unterschied.
Aufgabe
Aufgabe
Sich drehen
move() geht immer nach vorn. Wo vorn ist, entscheidet die Blickrichtung, und die änderst du mit turnLeft() und turnRight().
Das klingt umständlicher als „geh nach unten", hat aber einen Grund: Kara weiß nicht, wo oben ist. Sie weiß nur, wohin sie schaut. Später, wenn sie sich durch ein Labyrinth tastet, ist genau das die Rettung — sie muss sich dann nie merken, in welche Himmelsrichtung sie zuletzt gelaufen ist.
Aufgabe
Kommentare
Zeilen, die mit # beginnen, überliest Python. Sie sind für Menschen da:
python
# Kara holt die Beere aus der unteren Ecke
turnRight()
move()Ein Kommentar sagt, warum etwas dasteht. Was eine Zeile tut, steht schon in der Zeile — das noch einmal auf Deutsch danebenzuschreiben, hilft niemandem.
Noch mehr üben
Aufgabe
Noch ohne Wiederholung. Du wirst merken, wie lang das Programm wird — merk dir dieses Gefühl, die nächste Seite hilft dagegen.
Aufgabe